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22.08.2013 | MNO
Gedenken an der Glienicker Brücke am 13. August 2013
Mahnung gegen das Vergessen und Aufruf zu Verantwortung

Zur Erinnerung an den Tag der Errichtung der Berliner Mauer 1961 fand in den Abendstunden des 13. August 2013 an der Glienicker Brücke eine Gedenkfeier statt.

Teilnehmer passieren die Glienicker Brücke mit Kerzen und Fackeln
Berlin - Initiator war, wie seit Jahren, die CDU Steglitz Zehlendorf zusammen mit Dr. Uwe Lehmann Brauns. Zahlreiche Berliner und Potsdamer waren anwesend, als Bürgermeister Frank Henkel, Justizsenator Thomas Heilmann, MdB Karl Georg Wellmann und der Beauftragte für die Stasi Unterlagen Roland Jahn das Wort ergriffen und mit teilweise sehr persönlichen Erinnerungen der Teilung Deutschlands gedachten. Ihr Aufruf ging dahin, die Vergangenheit nicht zu vergessen um die Zukunft bauen zu können. Die Beiträge stießen auf breite Zustimmung und starken Applaus.

Im Anschluss defilierten die Teilnehmer mit brennenden Fackeln und Kerzen über die Glienicker Brücke und zurück auf die Zehlendorfer Seite. In der Dämmerung entstand so eine eindrucksvolle Kulisse, die auch bei den Fahrern in vorbeifahrenden Autos Interesse und Aufmerksamkeit weckte. Aus dem Ortsverband Düppel nahmen der Ortsvorsitzende Stephan Standfuß und weitere Mitglieder teil, u.a. Michael Notbohm mit zwei amerikanischen Oldtimer Armeejeeps, wie sie zur Zeit des Mauerbaus in Berlin stationiert waren. Frank Henkel als Schirmherr des Historienprojektes BERLIN-PATROL zeigte sich sehr interessiert an den Fahrzeugen und dem Engagement – wie auch andere Teilnehmer.

Momente wie dieser Abend sind wichtig für die Erhaltung von Erinnerung und wegweisend für den Umgang mit einander in der Zukunft.